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MIT FEINGEFÜHL
BEWEGT

In Kliniken und Radiologiepraxen sind Magnetresonanztomographen längst mehr als medizinische Geräte. Damit ein MRT pünktlich und sicher dort ankommt, wo es gebraucht wird, braucht es weit mehr als einen Lkw. Genau hier setzt der Geschäftsbereich Road Services für seine Healthcare Kunden an.

Porträt von Sebastian Seehofer, Niederlassungsleiter bei Geis in Frauenaurach, in einer Lagerhalle

„Wenn ein Projekt abgeschlossen ist, endet ein bis ins Detail geplanter Prozess, in dem Technik, Logistik und Verantwortung perfekt zusammenspielen.“

SEBASTIAN SEEHOFER
Niederlassungsleiter bei Geis in Frauenaurach

„Für uns ist es immer ein Highlight, wenn ein MRT vor Ort installiert und das ganze Projekt abgeschlossen ist“, sagt Sebastian Seehofer, Niederlassungsleiter in Frauenaurach und verantwortlich für die Healthcare-Aktivitäten im Geschäftsbereich Road Services. Als spezialisierter Fachbereich sind sein Team und er für Siemens Healthineers ein strategischer Partner rund um die komplette Logistik von Computer- und Magnetresonanztomographen: Von der Werksversorgung über Lagerung und Transport bis zur Montage, Upgrade-Service, Standortwechsel, Kabinenbau und zertifizierte Entsorgung erfolgt alles aus einer Hand. Rund 2.000 medizinische Großgeräte installieren die Montageteams von Geis Healthcare jährlich – von New York bis Tokio, von São Paulo bis Salzburg und an unzählige weitere Standorte mit weniger glanzvollen Namen. Überall profitieren Patienten von modernen, bildgebenden Verfahren, weil das Zusammenspiel zwischen Geis und Siemens Healthineers seit vielen Jahren perfekt funktioniert. „Wir liefern für unseren Kunden nicht nur Technik, wir liefern Vertrauen – bis ins kleinste Detail“, so Seehofer.

Ein MRT hängt am Baukran hoch über den Dächern der Salzburger Altstadt

Wenn Standardtechnik nicht ausreicht

Die Realität hinter diesem Anspruch zeigt sich meist vor Ort in den Kliniken und radiologischen Praxen: Kaum ein Einsatzort gleicht dem anderen. Enge Gänge, verwinkelte Altbauten, steile Rampen, lange Einbringwege – die Montageteams von Geis haben schon bis zu sieben Tonnen schwere Magneten durch enge Eingänge bugsiert, durch 500 Meter lange Flure transportiert oder durch Öffnungen im Dach eingeflogen. In München musste dazu der Fahrplan der Tramlinien berücksichtigt, in der Salzburger Altstadt und am Times Square in New York ganze Straßenzüge gesperrt werden.

Für besonders anspruchsvolle Einbausituationen steht Spezialequipment bereit: Zum Einsatz kommen unter anderem Hydraulik-Koffer mit höhenverstellbarer Ladefläche, Kran-Lkw mit Kofferaufbau und 9-Tonnen-Hebebühne sowie Schwerlastrollen, Alu- und Stahlbrücken, Sonderbleche oder mobile Gerüste. Und wo Standardtechnik nicht ausreicht, entwickelt Geis gemeinsam mit Siemens Healthineers und Partnern individuelle Lösungen.

Ein Techniker justiert mit einem Spezialwerkzeug die Halterung eines MRT

HEALTHCARE X LOGISTICS SERVICES

HEALTHCARE X AIR + SEA SERVICES

Volle Power für Siemens Healthineers in allen Geschäftsbereichen

Mit Siemens Healthineers verbindet Geis eine langjährige, tiefe Partnerschaft – weit über einen einzelnen Geschäftsbereich hinaus.

Die Logistiksparte von Geis übernimmt für den Siemens Healthineers Standort Forchheim die komplette Werksbelieferung. In Neu-Isenburg betreibt Geis das World Distribution Center (WDC) mit der weltweiten Ersatzteillogistik – von der Lagerung über die Kommissionierung bis zur Luftfrachtabwicklung in alle Welt. ⟶ mehr unter „Was uns bewegt“ Aktuell entsteht dort ein modernes Lagerautomatisierungssystem.

Die Geis Air + Sea sorgt dafür, dass auch zeitkritische Ersatzteile zuverlässig und schnell dorthin gelangen, wo sie gebraucht werden – rund um den Globus.

Einbringung eines MRT in Salzburg

Mitten in den engen Gassen der Mozartstadt hat Geis ein MRT im Krankenhaus Barmherzige Brüder installiert.

Perfekt im Zusammenspiel

Der Siemens-Produktionsstandort ist nur rund sechs Kilometer vom Geis-Lager in Frauenaurach entfernt. Dort lagern Komponenten mit bis zu 16 Tonnen Gewicht auf 7.500 Quadratmetern. Ein Schwerlastboden trägt die Last, ein 16-Tonnen-Kran bewegt sie, Videoüberwachung und ein Luftfrachtsicherheitsbereich garantieren höchste Sicherheitsstandards. Bei Bedarf liefert Geis just in time MRT zur Endmontage aus dem Lager zu Siemens ins Werk. Fertig produzierte Systeme gehen entweder von dort direkt auf die Reise zu ihrem Bestimmungsort oder kommen bis zum Versandtermin zurück ins Geis-Lager.

Zwei Techniker befüllen ein MRT mit flüssigem Helium, dabei entsteht eine Dampfwolke

KÜHLUNG DER MRT mit flüssigem Helium

Wohl kein anderer Prozess wie die Kühlung der Geräte steht so sehr für die individuelle Anpassung von Geis an die Anforderungen des Kunden. „60 Kühlplätze halten MRT-Systeme auf optimaler Temperatur“, sagt Seehofer. Denn ein MRT braucht flüssiges Helium zur Kühlung – und das Edelgas ist weltweit knapp und teuer. Geis setzt deshalb auf intelligente Lösungen, um diese wertvolle Ressource zu schonen. Im Lager übernimmt Geis den Helium-Füllservice, exakt nach Vorgaben des Kunden. Kühlbrücken für lange Transporte halten das System stabil und reduzieren Heliumverluste deutlich. Ein mobiler Chiller ermöglicht flexible Kühlung vor Ort, etwa bei Zwischenlagerung oder Umbauphasen.

Blick durch eine Gasse zwischen rosa verpackten MRT-Systemen im Lager Frauenaurach

ÜBER 60 EIGENE KÜHLPLÄTZE im Lager in Frauenaurach

Planung beginnt Monate vorher

Die Planungen für die komplexen Projekte starten lange bevor ein Spezial-Lkw vor einer Klinik oder Praxis hält. Mit dem verantwortlichen Projektmanager bei Siemens klärt das Geis-Team vor jeder Installation die baulichen Gegebenheiten vor Ort: den Weg vom ersten Bordstein bis zum Gebäude, Zugänge, Türmaße, Aufzüge, Traglasten. Wann immer möglich, findet eine Ortsbesichtigung statt – die Projektleiter planen lieber zu viel Equipment ein als zu wenig. Denn Abbruch und Neuansatz im laufenden Klinikbetrieb sind keine Option. „Ob alles wie geplant aufgeht, zeigt sich, sobald das System auf dem Weg ist“, weiß Seehofer. Per Lkw, Schiff oder auch Flugzeug gelangen die medizinischen Großgeräte an ihren Bestimmungsort. Dort übernimmt das Montageteam – bei Bedarf mit Kran, Gerüsten oder Sonderbrücken. Nach der Einbringung folgen exakte Ausrichtung, Verkabelung und Inbetriebnahme. Auch der Aufbau der elektromagnetischen Abschirmkabine, das Upgrade vorhandener Systeme oder der komplette Rückbau sowie die Entsorgung zählt zum breiten Portfolio von Geis.

Ein rosa verpacktes MRT-System hängt am Hallenkran über den Lagerplätzen in Frauenaurach

Teamgeist, Nerven und Improvisation

„Unsere Erfolgsfaktoren sind Teamgeist, ein hohes Verantwortungsbewusstsein, Improvisationskunst und gute Nerven, wenn es stressig wird“, so Seehofer. „Projekte laufen fast nie genau nach Plan. Da braucht es Partner, die Lösungen finden.“ Geis verbindet tiefe Spezialisierung auf medizintechnische Großgeräte mit Komplettlösungen aus einer Hand. Schließlich geht es bei jedem einzelnen Projekt darum, dass hochmoderne Medizintechnik dort ankommt, wo sie Leben verbessern und retten soll – sicher, zuverlässig und mit einem Team, das Verantwortung lebt. Oder anders gesagt: We keep healthcare moving.

Das sechsköpfige Healthcare-Team von Geis in Frauenaurach steht nebeneinander in der Lagerhalle

STARKES TEAM IN FRAUENAURACH
(v.l.n.r.) Sebastian Seehofer, Matthias Donath, Diana Müller, Christian Tomalik, Stella Wild, Maximilian Burkel

„Unsere Erfolgsfaktoren sind Teamgeist, ein hohes Verantwortungsbewusstsein, Improvisationskunst und gute Nerven, wenn es stressig wird.“

SEBASTIAN SEEHOFER
Niederlassungsleiter bei Geis in Frauenaurach

Menschen, die Verantwortung leben

Hinter den Projekten stehen Menschen, die ihren Job verstehen. Eingespielte Dispositions-Teams koordinieren nicht nur Transport, Hotels und Flüge für die Montageteams, sondern kümmern sich auch um Arbeitsgenehmigungen, Meldepflichten und Sicherheitsvorschriften im jeweiligen Land. Auch die enge Verzahnung mit den eigenen Landesgesellschaften, etwa in der Türkei oder in Italien, liegt in deren Verantwortung. Das entlastet Hersteller und Kliniken – und minimiert Risiken. Wenn es dann losgeht, sind die Teams oft über Wochen unterwegs, arbeiten bei minus 20 Grad in Norwegen oder plus 40 Grad in Spanien, stehen in Notfallzelten mitten in einer Pandemie oder in hochsensiblen Klinikbereichen.

Kabine und Gerät aus einer Hand

Ein MRT arbeitet nur dann zuverlässig, wenn die Umgebung stimmt. Die elektromagnetische Abschirmkabine ist dabei ein zentrales Element. Wenig bekannt ist, dass Geis im Geschäftsbereich Road Services nicht nur das Gerät liefert und montiert, sondern auch Kabinen plant, liefert und aufbaut oder bestehende Räume technisch und funktional aufrüstet. Für Kliniken und Betreiber bedeutet das: ein Ansprechpartner, ein Team und ein Projektplan für Kabine, Einbringung, Installation und Abschlussarbeiten. Der Abstimmungsaufwand sinkt, Reisezeiten und -kosten werden reduziert, und viele Projekte können schneller abgeschlossen werden. Ob Neubau, Umzug oder Upgrade – Geis kombiniert Abschirmung, Schallschutz und funktionale Innenausstattung mit schlanken Abläufen. So entsteht aus vielen Einzelschritten ein Gesamtpaket, das Technik, Bau, Logistik und Zeitplanung zusammenführt.

AUF DEN PUNKT

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Kühlplätze

sichern eine fachgerechte Lagerung der medizinischen Großgeräte am Geis Standort Frauenaurach.

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-Tonnen-Kran

bewegt auch schwerste MRT-Komponenten sicher durch das Lager, millimetergenau an ihren Platz.

Helium

ist ein wichtiges Edelgas für Wissenschaft und Technik – und weltweit knapp. Umso wichtiger ist der sorgsame Umgang damit bei der Kühlung der Geräte.

rund

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medizinische Großgeräte pro Jahr installiert Geis für Siemens Healthineers. Von New York bis Tokio, von São Paulo bis Salzburg ist das Team weltweit unterwegs.

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arbeitet Geis mit Siemens Healthineers zusammen. Die Wege sind kurz: Nur rund sechs Kilometer liegen zwischen dem Geis Lager und dem Siemens-Standort.

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