GESAGT, GETAN
EIGENES NETZ
IN ZENTRAL- UND OSTEUROPA
Heute ist die Geis Gruppe in 14 Ländern aktiv. Ausgehend vom Stückgutnetzwerk in Deutschland wurde die Präsenz nach Zentral- und Osteuropa seit 1991 kontinuierlich ausgebaut. Die langjährige Marktkenntnis und Erfahrung mit länderspezifischen Anforderungen kommen Kunden wie SKF zugute.
Die Landkarte der globalen Lieferketten wird aktuell neu gezeichnet. Die Komplexität steigt, Verbindungen werden brüchig, Abhängigkeiten sollen reduziert werden. Unternehmen nehmen deshalb verstärkt zentral- und osteuropäische Nachbarländer in den Fokus – ob sie neue Absatzmärkte erschließen wollen, Produktionsstandorte verlagern oder ihre Beschaffung diversifizieren. Aktuelle Erhebungen wie die „German Central Eastern European Business Outlook 2026“ von KPMG siehe Seite 35 unterstreichen diese Entwicklung und deren strategische Bedeutung. Doch der Weg nach Osten muss gut geplant sein, damit Warenströme fließen und nicht ins Stocken geraten. Landesspezifische Mautsysteme, neue ERechnungspflichten, Auswirkungen des EUMobilitätspakets, Sprachhürden und ein von Subunternehmern geprägter Anbietermarkt verlangen detailliertes Know-how und eine logistische Infrastruktur – für eine hohe Qualität, verlässliche Laufzeiten und Transparenz auf Knopfdruck.
eigene Standorte im Stückgutnetzwerk
Beschäftigte vor Ort
tägliche
Abfahrten und Verbindungen
Wir sind dort zuhause
Für die Geis Gruppe sind Polen, Tschechien, die Slowakei, Ungarn sowie die Länder der Adria-Region keine neuen Märkte. Im Gegenteil: Gewachsene Präsenz, ein dichtes Netz eigener Standorte, eingespielte Teams, landeskundige Mitarbeiter und ein gründliches Verständnis für die wirtschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten zeichnen Geis in diesem Wirtschaftsraum aus. Geis Kunden können auf professionelle, schlanke, individuelle Logistik-Lösungen zählen – ob sie nun neu in die Märkte eintreten oder schon lange vor Ort sind. Doch woher kommt diese Stärke von Geis in Zentral- und Osteuropa? Der Grundstein wurde 1991 gelegt, als in der damaligen Tschechoslowakei die Marktwirtschaft einzog. In einem Umfeld, in dem private Logistiknetzwerke erst aufgebaut werden mussten, gehörte Geis mit der Gründung der Geistransport s.r.o. in Pilsen zu den Akteuren der ersten Stunde. Damals Pionierleistung, heute eine tief im Markt verankerte Infrastruktur. Allein in der Tschechischen Republik umfasst das Geis Netzwerk 24 Standorte mit mehr als 1.600 Mitarbeitern. Polen hat sich zuletzt ebenfalls dynamisch entwickelt. Hier hat Geis sein Sendungsvolumen im vergangenen Jahr deutlich gesteigert.

Ein engmaschiges eigenes Stückgutnetzwerk in Deutschland, Polen, Tschechien und der Slowakei bildet die Grundlage für zuverlässige Stückguttransporte. Über die Standorte von Quehenberger werden außerdem Ungarn sowie die Adria-Region abgedeckt. In den übrigen europäischen Ländern greifen Geis und Quehenberger auf ein etabliertes Partnernetzwerk zurück
Lieferketten, die auch unter Druck funktionieren
Ein eng getaktetes und hoch standardisiertes Netzwerk für Stückgut- und Ladungsverkehre garantiert Planbarkeit und Effizienz auf höchstem Niveau. Tägliche Abfahrten und exakte Laufzeitversprechen bilden das Rückgrat für stabile Lieferketten. Sven Wirth, Bereichsleiter Business Development Road Deutschland, berichtet aus seiner täglichen Praxis: „Viele Kunden unterscheiden heute sehr genau, wer Transporte nur organisiert – und wer Lieferketten wirklich versteht. Am Ende entscheiden sie sich für Verlässlichkeit, Erreichbarkeit und ein Setup, das auch unter Druck funktioniert.“
„Wir sind stolz auf das Vertrauen, das uns SKF entgegengebracht hat. Als einziger Dienstleister haben wir die Chance erhalten, ein Setup, das über zwei Jahrzehnte lang bei SKF Bestand hatte, von Grund auf neu zu denken.“
STEFANIE FRANK
Key Account Management Automotive
Ein Maßanzug für SKF
Paradebeispiel für Maßanfertigung made by Geis ist die langjährige Kooperation mit SKF in Schweinfurt. SKF gilt als weltweit anerkannte Institution in der Antriebs- und Maschinenbautechnik, das Unternehmen steht für Innovationskraft, Langlebigkeit und Qualität. Mit Geis zusammen wollte SKF auch in der Logistik über den Standard hinausgehen und Planbarkeit sowie Präzision der Lieferketten zu den Automotive- und Industriekunden auf eine ganz neue Stufe heben - gerade wegen der wachsenden Gefahr von potenziellen Störungen auf Routen, in Umschlag-Terminals oder an Grenzen. Der Ansatz dabei: nicht nur bestehende Prozesse zu optimieren, sondern die Lieferkette von Grund auf neu zu denken.
Entstanden ist ein einzigartiges Konzept, das ausschließlich auf dem eigenen Homeland-Netzwerk von Geis basiert: Die Ware wird zentral in Schweinfurt abgeholt und direkt in das Geis Hub im tschechischen Brünn transportiert. Hier werden die Sendungen nicht nur umgeschlagen, sondern bei Bedarf auch weiterbearbeitet: Mischpaletten mit Ware für verschiedene Empfänger werden dekonsolidiert, die Einzelsendungen neu gelabelt und für den jeweiligen Hauptlauf in die Slowakei oder nach Ungarn passgenau aufbereitet – in Ungarn mit der Geis Tochter Quehenberger, die langjährige Expertise in den Märkten Zentral- und Osteuropas mitbringt.

„Die Lösung, die wir mit Geis aufgebaut haben, gibt uns die Kontrolle und Transparenz, die wir brauchen – gerade auf den zentraleuropäischen Routen, wo es operativ schnell komplex wird.“
MATTHIAS SMUDA
Manager Transport and Intralogistics bei SKF Group
Das operative Nervenzentrum ist der Geis Control Tower in Bad Neustadt, der Single Point of Contact für SKF. Hier laufen alle Datenströme zusammen, und unser Team ist der zentrale Ansprechpartner, der alles im Blick hat: Es überwacht den Transportverlauf, koordiniert die operativen Einheiten in den Ländern und sorgt für eine lückenlose Transparenz. Tägliche Reportings liefern SKF automatisch eine exakte Übersicht über den Status jeder einzelnen Sendung, inklusive geplanter und tatsächlicher Zustelltermine. So werden Abweichungen frühzeitig erkannt, und unser Kunde proaktiv informiert. SKF hat somit die Möglichkeit, ihre Kunden ebenfalls frühzeitig über den Lieferstatus zu informieren. Das schafft Kundenzufriedenheit.
Regionale Stärke wird zum strategischen Kundenvorteil
Die Maßanfertigung für SKF ist mehr als nur ein erfolgreiches Logistikprojekt. Sie zeigt exemplarisch, wie bei Geis aus tiefer regionaler Kenntnis und operativer Exzellenz strategischer Mehrwert entsteht. Es geht nicht mehr nur darum, Waren von A nach B zu transportieren. Es braucht einen Partner, der die lokalen Spielregeln beherrscht, eine eigene Infrastruktur besitzt und sein Netzwerk als stabile Brücke in die europäischen Wachstumsmärkte von morgen zur Verfügung stellt.